Auf den Lofoten


„Seine Welt zeige der Künstler, die niemals war, noch jemals sein wird“*

Stift und Pinsel sind heute dem Werkzeug Kamera gewichen, aber das gestalterische Denken ist oft noch das des Zeichners. Ich erfasse das Motiv von seinem Kern aus, nicht in der Gänze. Beim Zeichen begänne ich an dem Haus, würde die grobe Form erfassen, dann die Flächen der Bäume als dunkle Blöcke setzen, die grobe Unterteilung der Landschaft in Vorder- und Hintergrund oft nur andeuten mit leicht skizzierten Umrisslinien oder einigen wenigen schattierenden Strukturen. Das „nicht zuviel zeigen“ macht die Meisterschaft aus. Jeder Strich, der nicht sein muss, soll unterbleiben. Was die Fantasie ergänzen kann muss der Zeichner nicht vorgeben.

*Hermann Bahr